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Residuallast

Die Residuallast beschreibt den Strombedarf, der nach Abzug der eingespeisten Wind- und Solarstromerzeugung noch durch andere Quellen gedeckt werden muss.

Steigt die Einspeisung aus Wind- und Solarenergie, sinkt bei gleichbleibendem Verbrauch die Residuallast. Bei geringer erneuerbarer Erzeugung steigt sie entsprechend. Die Residuallast ist deshalb ein wichtiger Indikator für den Bedarf an regelbaren Kraftwerken, Speichern, Stromimporten oder anderen Flexibilitätsoptionen. Veränderungen der Residuallast können einen erheblichen Einfluss auf Strompreise haben.

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