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Ausgleichsenergie

Ausgleichsenergie dient dazu, Abweichungen zwischen prognostizierten beziehungsweise angemeldeten Strommengen und dem tatsächlichen Verbrauch oder der tatsächlichen Erzeugung finanziell und bilanziell auszugleichen.

Erzeugung und Verbrauch müssen im Stromsystem jederzeit möglichst genau übereinstimmen. Weichen tatsächliche Mengen von zuvor geplanten oder angemeldeten Mengen ab, etwa durch Verbrauchsänderungen oder Prognosefehler bei Wind- und Solarstrom, entstehen Bilanzabweichungen. Diese werden über das System der Ausgleichsenergie den verantwortlichen Bilanzkreisen abgerechnet. Dadurch entstehen für Marktteilnehmer finanzielle Anreize, ihre Erzeugungs- und Verbrauchsprognosen möglichst genau zu erstellen und Abweichungen frühzeitig zu reduzieren.

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